Infos

  • Nebensache Gold

    Nicht alles, was "Gold" heißt, ist auch Gold.
    Das trifft nicht nur auf den Weinbrand "Goldkrone" oder Brot der Marke "Goldähre" zu.
    So sind im "Legierungshandbuch der Nichteisenmetalle" (BRUNHUBER: Legierungshandbuch, 1960) folgende Namen aufgelistet: Goldimitation, Purpurrot Blattgold, Orangerot Blattgold, Rotgold Blattgold, Hellgelb Blattgold, Hartgold Blattgold, Blassgold Blattgold, Talmigold, Montanagold, Goldtombak, Wiegold, Gold Leaf, Goldschaummetall, Goldinmetall, Dixigold. Fast alle dieser zum Teil patentrechtlich im In- oder Ausland geschützten Legierungen sind Messing, also Kupfer-Zink-Mischungen, zum Teil mit geringen Zusätzen an Blei, Zinn, Aluminium, Eisen oder Nickel. Nur das Dixigold ist eine Kupfer (90%)- Aluminium (10%)-Mischung.

    Manchmal ist aber auch Gold drin.
    Zum Beispiel besteht "Blaugold" aus 78,5% Gold und dem Rest Aluminium. Es ist intensiv violett gefärbt und sehr spröde. Unter "Weißgold" werden Legierungen mit bis über 10% Nickel oder auch Palladium verstanden. "Goldlot" hat durch Zusatz von Zink und Cadmium eine deutlich herabgesetzte Schmelztemperatur und eignet sich daher zum Löten von Gold (DEGUSSA: Edelmetall-Taschenbuch, 1995).

    Auch auf die goldige Farbe von Gold ist nicht immer Verlass, denn je nach den beigemengten Anteilen gibt es einige Unterschiede. Am intensivsten gelb ist ein Gold mit 8% Silberanteil (DEGUSSA, 1995). Durch Legierungen festgelegte Gold-Farben sind:

    gelbgrün (585 Gold, 340 Silber, 75 Kupfer)

    blassgelb (585 Gold, 260 Silber, 155 Kupfer)

    hellgelb (750 Gold, 160 Silber, 90 Kupfer)

    gelb (750 Gold, 125 Silber, 125 Kupfer)

    rose (750 Gold, 90 Silber, 160 Kupfer)

    rot (750 Gold, 45 Silber, 205 Kupfer)

    weiß (590 Gold, 240 Kupfer, 100 Nickel, 70 Zink).

    Interessant sind die staatlich vorgegebenen Mindest-Goldgehalte (in Promille) im Goldschmuck in den verschiedenen Ländern:

    800 Portugal

    750 Frankreich

    585 Belgien, Finnland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei.

    Demzufolge sind Goldschmuckstücke der minimalen Gehaltsstufe in den folgenden Ländern eigentlich keine, da sie nicht einmal zur Hälfte aus Gold bestehen müssen:

    375 Großbritannien, Irland

    333 Deutschland, Dänemark, Griechenland, Italien.

    Aber wir können uns trösten: in der Kalbsleberwurst ist manchmal gar keine Kalbsleber.

    Sicher kann man aber bei Blattgold im "Danziger Goldwasser" sein, da dieses sich nur aus Feingold mit 99,99% Reinheit herstellen lässt.
    Das Blattgold mit einer Blattstärke von 0,0001 mm (also 10 000 Blatt übereinander ergeben erst einen Millimeter !) ist auch heute in der Endphase nur manuell herstellbar. Zuerst werden 500 durch Pergamentzwischenlagen getrennte quadratische Goldbleche von 2,5 cm Kantenlänge und 0,02 mm Dicke durch Federhämmer auf 15 cm Kantenlänge gehämmert. Diese Blätter werden anschließend in Stößen mit etwa 1000 Folien und Zwischenlagen aus einem speziellen Goldschlägerleder (Oberhaut des Rinderblinddarms) von Hand mit verschiedenen Hämmern zur gewünschten Dicke (besser "Dünne") geschlagen.

    Das Blattgold dürfte allerdings für uns als Wäscher uninteressant sein, da es sicher beim Waschen fortschwimmt.

  • Anleitungen zum Goldwaschen

     

    GoldProspectorColoradoProspection: Wie man höffige Stellen findet.

    GoldProspectorRockiesGoldwaschen: Wie man mit der Pfanne Gold wäscht.

     

     

     

    Ausrüstung: Was man zum Goldwaschen braucht.

     

    In Bearbeitung und in Kürze hier:
    Wettbewerbe: Goldwaschen als sportlicher Wettkampf.

     

    Anleitungen zum Goldwaschen
    zusammengestellt von Wolfgang Horst Reblinsky

  • Masse & Gewichte rund ums Gold

     

    Masse & Gewichte rund ums Gold
    zusammengestellt von Wolfgang Horst Reblinsky

     

    Sind dies schon Nuggets? Oder doch eher Goldstaub?

    In den Goldinfo-Links dieser Website werden die von Kitco ermittelten aktuellen Goldpreise per Unze in Euro angezeigt. Was aber ist eine Unze?

    International üblich sind folgende (aus dem amerikanischen kommende) Massangaben:

     

    Troypound (troy-lb)

    troyounce (troy-oz)
    Die troy-ounce ist eine Masseinheit, mit der ausschliesslich Edelmetalle gewogen werden; wenn Sie Mehl abwiegen, hat das pound 16 ounces.

    pennyweight (dwt)

    grain

    Gramm

    1

    12

    240

    5760

    373,2

     

    1

    20

    480

    31,10

     

     

    1

    24

    1,5552

     

     

     

    1

    0,0648

    0,0026

    0,032

    0,641

    15,43

    1

    Beachten Sie, dass die Preise an der Börse für gediegenes, also reines, Gold notiert werden.
    Hat Ihr Fundgold Nuggetgrösse, so dass es zu einem Schmuckstück verarbeitet werden kann oder handelt es sich um schöne Berggoldstufen, dann ist der Sammlerwert wesentlich höher als der Börsenwert.
     

    In der alten Goldliteratur des deutschsprachigen Raums haben wir es oft mit altertümlichen Massangaben zu tun. Diese differieren je nach Region, da jedes Staatsgebiet seine eigenen Mass-Systeme hatte; so hat z.B. die (Gewichts)mark im Fürsterzbistum Salzburg 281 Gramm, die Wiener Mark hingegen 180,64 Gramm. Die Mark war unterteilt in 16 Lot oder 64 Quintel oder 256 Denär; somit entspricht im alten Salzburg
    1 Lot 17,56 Gramm, 1 Quintel 4,39 Gramm, 1 Denär 1,09 Gramm.

     

    Als Bezeichnungen für Waschgold sind üblich:
    Flour (Goldstaub): ohne Lupe nur als diffuses Glitzern in der Pfanne zu sehen.

    Speck & Fleck (Goldkörnchen): etwas grösser als Goldstaub aber immer noch winzig. Speck ist mehr körnig, Fleck eher flach.

    Flake (Goldflitter): sieht schon besser aus; Goldflitter kann man noch mit der Sniffer-Bottle aus dem Konzentrat holen.

    Picker (Goldkorn, Goldstück): kann man, wie der Name vermuten lässt, mit dem Finger aus dem Sand herauspicken, hat also schon Grösse und Volumen.

    Nugget (Nugget):
     

     

    Und das sieht so aus!

    Das grösste bekanntgewordene Nugget hat ein Gewicht von 2280 Unzen (über 70 kg). Es wurde am 5. Februar 1869 in Moliagul, im Herzen der Goldfelder von Victoria / Australien gefunden. Im gleichen Gebiet, bei Kingower, wurde im Oktober 1980 mit einem Metalldetektor ein Nugget von 875 Unzen (mehr als 27 Kg) gefunden. Genannt "Hand of Faith" wurde es für ca. 1 Million australische Dollar an das Golden Nugget Casino in Las Vegas/NV, USA, verkauft.

     

     

     

    Die Abbauwürdigkeit von Berg- und Seifengold
    wird nach Gramm Gold je Tonne Gestein oder Sand abgeschätzt. Als bauwürdig gelten heute:


    Berggoldvorkommen, schwer gewinnbar: > 15 g Gold / Tonne Gestein
    Berggoldvorkommen, leicht gewinnbar oder Tagebau: 10-15 g Gold / Tonne Gestein
    Seifengold in industriellem Abbau: 5-10 g Gold / Tonne Sand
    Seifengold, leicht gewinnbare geologisch junge Vorkommen: 1-5 g Gold / Tonne Sand

     

    Und was sagt das Handbuch über Gold?
    Formel: Au (Aurum)
    Härte: 2-3 nach der Mohsschen Härteskala, also sehr weich
    Dichte: 19,3 (i.e. 19 x dichter als Wasser)
    Spaltbarkeit: keine, hakiger Bruch
    Verformbarkeit: duktil, d.h. extrem verformbar ohne zu verspröden
    Ordnungszahl 79, Anzahl der Atome: 1. Jedes einzelne Goldatom hat eine Kernladungszahl 79, also 79 Protonen im Kern.
    Atomgewicht: 196,967
    Schmelzpunkt: 1063 Grad Celsius = 2000 Grad Fahrenheit
    Farbe: Goldgelb, metallischer Glanz
    Strichfarbe auf Porzellan-Probetafel: gold (Pyrit, oft mit Gold verwechselt, ergibt eine grünlich-schwarze Strichfarbe)
    Kristallform: Kubisch; Würfel oder Oktaeder, selten gut ausgebildet sondern meist verzerrt

    Gediegen Gold ist reines Gold; es kann nicht korrodieren. Auflösen kann man es mit einer Mischung aus 3 Volumenteilen Salzsäuere und 1 Volumenteil Salpetersäuere, dem sogenannten Königswasser (aqua regia).

    Der Goldgehalt in Legierungen wird in Promille oder Karat angegeben (Karat ist eine auf das Gewicht des Johannesbrotbaum - Samens bezogene arabische Einheit, die bei Gold und Edelsteinen verwendet wird).

     

    Feingehalt in Promille:

    entspricht in Karat:

    entspricht in % Goldanteil:

    Verkaufsbezeichnung:

    333 / 000

    8

    33,33 %

    333er Gold

    375 / 000

    9

    37, 50 %

     

    417 / 000

    10

    41,67 %

     

    500 / 000

    12

    50 %

    ab hier ist wenigstens die Hälfte des Schmucks aus Gold

    585 / 000

    14

    58,33 %

    585er Gold, ab diesem Feingehalt nicht mehr anlaufend

    750 / 000

    18

    75 %

     

    917 / 000

    22

    91,66 %

     

    1000 / 000

    24

    100 %

    Gediegen Gold

  • Goldrush-Informationen

    Goldrush-Informationen
    zusammengestellt von Wolfgang Horst Reblinsky

     

    Was ist ein Goldrush ?


    Unter Goldrush (im Deutschen fälschlich als Goldrausch bezeichnet) versteht man das Einströmen von Menschen in ein Gebiet, in dem Goldfunde bekanntgeworden sind.
    Diese Goldfunde müssen nicht ergiebig sein und nicht alle herbeieilenden Menschen müssen Goldsucher sein, man denke auch an Handwerker, Händler, Wirte, Prostituierte; eben alle, die im Umfeld von Goldsuche tätig sind.
    Ein allgemeiner -nicht nur auf Gold bezogener- Ausdruck für Leute, die zu neu aufgefundenen Mineral-Lagerstätten ziehen, ist Berggeschrei.

    Wir haben für Sie Informationen zu berühmten Goldrushs der neueren Zeit zusammengestellt:

    USA:
    [
    Kalifornien]     [Colorado]     [Alaska & Kanada]     [Goldrush & Frauen]

    Kanada:
    [
    Yukon-Klondike-Gebiet]

    Australien:
    [
    Victoria]     [New South Wales]    [Western Australia]     [Der weisse Mann ist anders]

    Diese Serie wird in loser Folge fortgesetzt. Schauen Sie wieder vorbei! Glück Auf!

     

  • Die Goldminen von Las Medulas in Spanien

    Die Goldminen von Las Medulas / Spanien
    von Steffen Preuss

    Während unserer Teilnahme an der Europameisterschaft im Goldwaschen in Navelgas, Spanien nahmen wir die Gelegenheit wahr,
    die größten römische Goldminen von Las Medulas zu besichtigen. Las Medulas liegt rund 30 km südwestlich von Ponferrada und
    im Dorf Las Médulas informiert ein Museum über die Geschichte der Minen.

    Schon in vorrömischer Zeit wurde hier Gold gewonnen aber erst die Römer bauten hier das Gold in großem Umfang ab.
    Im Jahre 29 v.Chr.. startete Kaiser Augustus einen Feldzug gegen Cantabrien und Asturien und General Carisius eroberte Las Medulas im Jahre
    25 v.Chr.. in der Schlacht von Mons Medullius.

    11Kaiser Augustus befahl den Bergbau in Asturien und ein neuer Goldrausch entstand.
    Augustus reformierte das römische Finanzsystem und führte den Aureus als 7,8g Goldmünze als Standard ein.

    Goldmünze Aureus Rom Augustus 27 v.Chr. bis 14 n.Chr.:

     



    Der Geschichtsschreiber Pliny berichtet das Asturien, Gallizien und Lusitania zusammen 6540kg Gold pro Jahr gewannen, wobei der Großteil Gold aus Asturien war. Diese Menge entsprach zwischen 5,5 und 7 Prozent der Einnahmen des Römischen Reiches.

    22Der Abbau erfolgte entweder durch Sklaven oder Einheimische, die gegen das Recht der Landfreiheit in den Minen schuften mussten, ihre Zahl wird zwischen 4000 und 20 000 geschätzt.


    Stollen wurden bei Kerzenlicht in die Berge getrieben und Menschenketten gebildet, die das Material aus dem Berg herausbrachten.
    Dabei sahen nur die letzten in der Kette das Sonnenlicht, es wurde Tag und Nacht gearbeitet.
    Andere mussten ein Kanalsystem errichten, über das Wasser zur Mine von umliegenden Bergen aus Quellen und Schneefeldern geleitet wurde.
    Insgesamt wurden dazu 8 Äquadukte errichtet und das Kanalsystem umfasste mehrere hundert Kilometer. Das Wasser wurde in großer Höhe
    angestaut und die Höhlen und Stollen wurden geflutet und ausgewaschen. Im Lauf der Zeit kollabierten die so bearbeiteten Berge und das Material wurde ebenfalls mit Wasser talwärts gespült. In Holzrinnen oder einfach nur Vertiefungen im Boden, die mit rosmarinähnlichen Pflanzen ausgelegt wurden, wurde das Material ausgewaschen. Der Pflanzenteppich wurde danach getrocknet und verbrannt und die Asche über Rasen ausgewaschen, um das Gold schließlich zu gewinnen.

    33Auf diese Art und Weise wurden in über zwei Jahrhunderten zwischen 100 und 230 Millionen Kubikmeter Material abgetragen und  eine einzigartige Landschaft entstand, die 1997 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde.


    Frühere Schätzungen über den Goldgehalt gaben 1 g/t mit einem Maximum bis zu 10 g/t an, neuere Forschungen ergaben einen sehr geringen Goldgehalt von 10 bis 300 mg/m3 mit einem Durchschnitt von 50mg/m3. Damit ergeben frühere Schätzungen eine Gesamtmenge von
    500 000 kg Gold, neuere Schätzungen dagegen 5000 kg Gold, was einem Jahresertrag von 25kg entspricht. Sollten letztere Zahlen stimmen, wären die Goldminen von Las Medulas recht unprofitabel gewesen und hätten gerade einmal für das Salär von 300 Legionären gereicht.

    Finanzkrisen und die Abschaffung des Aureus als Standard sowie vielleicht die schlechte Rentabilität der Minen führten Anfang des dritten Jahrhunderts n.Chr.. zur Einstellung der Goldgewinnung in Las Medulas.

     

    Für uns war es auf jeden Fall ein sehr interessanter Ausflug in diese wunderschöne Landschaft, einzelne Stollen und  Höhlen sind heute noch begehbar. Trotzdem sind wir ganz froh, nicht vor 2000 Jahren hier Goldwaschen zu müssen.
     

     

     

  • Las Medulas - Goldsuche seit der Rmerzeit
    RO3
    RO4
  • Gold als Heilmittel

    Diese Übersicht stammt aus einem Vortrag, den ich bei der Deutschen Gesellschaft für Geobiologie in Nürnberg gehalten habe.

    Als Heilmittel findet Gold in dreierlei Weise Anwendung: In der Edelsteinheilkunde (Lithotherapie), in der Zahnheilkunde und in der Homöopathie als Potenz.

    Gold ist ein Heilmittel mit starker Yang-Kraft. Dadurch kann es bei Menschen mit Yang-Konstitution und Yang-Reaktionslage unangebracht sein, hier ist eher Silber angezeigt. Für Yin-Typen ist es oft passend um mehr Yang zuzuführen.Der Goldkristall ist kubisch, somit passt Gold gut zu Menschen, die ihr Leben durchplanen und nach Kontrolle und Sicherheit streben, dadurch aber unflexibel sind und trotz hohem Verwaltungsaufwand bei Unvorhergesehenem aus ihrem Konzept geraten.

    Gold hat eine sanfte Heilwirkung über alle Chakras, vor allem aber über das Herz- und das Kehlkopfchakra.

    Es ist ideal zur Unterstützung der Wirkung aller Heilsteine.

    Gold soll den Alterungsprozess und den organischen Verfall verzögern indem es den Stoffwechsel anregt. Auch der Informationsfluss in den Nerven soll angergt werden. Weiter soll es zu einem ausgeglichenen Essverhalten führen.
    Als Spurenelement ist Gold im Organismus zur Regelung der Hormonproduktion der Drüsen unentbehrlich.

    Gold kräftigt das Selbstbewusstsein seines Trägers (aber nur, wenn es ehrlich erworben und bezahlt wurde). Im Gegensatz zu natürlichen Nuggets soll legiertes und bearbeitetes Gold nicht pur, sondern in Verbindung mit anderen Materialien oder Edelsteinen getragen werden (Achtung bei Goldringen!) da es sonst zu Überheblichkeit und Machtbesssenheit führen kann.

    Paracelsus setzte Gold bei Herzerkrankungen ein.
    Hildegard von Bingen empfahl Goldstaub als Mittel gegen die Gicht. Noch heute wird Gold in der Rheumatherapie als Tinktur angewendet.

    Legiertes Gold in der Zahnheilkunde wurde schon im Ägypten des Altertums verwendet. Allerdings ist hier, wie bei jedem Mittel das in den Mund eingebracht wird, eine vorherige Austestung unerlässlich, da es nicht von jedem vertargen wird. Nach Entfernen von Amalgamplomben soll nach Meinung einiger Zahnärzte keine andere metallische Verbindung, also auch kein Gold, eingesetzt werden, sondern Kunststoff oder Glaskeramik.

    Aurum gehört zu den von Samuel Hahnemann (1818) geprüften Heilmitteln.
    In der Homöopathie findet sich das Gesagte wieder: Aurum passt zu Yang-Typen die hart und verbissen arbeiten, mit Widerspruch schlecht umgehen können und zu Depressionen neigen, wenn sich ihre Vorstellungen nicht erfüllen. Wegen möglicher Erstreaktionen soll Aurum bei Depressiven nur unter Aufsicht gegeben werden.

     

    Gold als Heilmittel
    von Wolfgang Horst Reblinsky

  • Donaugold - Finden und Trinken

    Donaugold
    Wolfgang H. Reblinsky

    Donaugold - zum Finden: Obgleich auch in der Höhe von Kehlheim, Regensburg und Straubing Waschgold im Donauschotter bis heute nachgewiesen ist, stammt der Hauptanteil des Donaugolds wohl aus den aus Österreich zufliessenden Flüssen, d.h. man wird ab Passau fündig.Ab dem Mittelalter wird von Goldwäschern in der Donau berichtet.
     

    Belegt sind im Grossraum Regensburg Goldwaschversuche bei Donauwörth, diese waren allerdings nicht ergiebig und wurden bald eingestellt.
    Häufige Erwähnung finden aber die Mündung von Traun und Enns und die Orte Linz und Mauthausen. Für heutige Goldwäscher bietet der Donaukies durchaus eine gute Fundgelegenheit.

    Donaugold - zum Trinken:
    Ein After-Dinner-Cocktail mit herbem Geschmack wurde von Erich Steiner aus Wien kreiert.
    Der Shortdrink wird im Shaker gemixt und aus einem spitzen Cocktailglas getrunken.
    Zutaten:
    3 cl Marillenbrand
    2,5 cl Campari Bitter
    1,5 cl 7-Up Limonade (Limonengeschmack).

    Glück Auf!

     

  • Die Goldene Feder: Buecher zum Thema Gold

     

     

    Goldene Feder -
    Der DGSV-Büchertisch
    Gedrucktes zum Thema Gold

    Bearbeitet von Wolfgang Horst Reblinsky

    Für Recherchen zur Montanliteratur:
    Literaturdatenbank Historisches Berg- Hütten- und Salinenwesen,
    Montangeschichte.
    Elmar Nieding hat in über 30 Jahren Arbeit ca. 52.000 Hinweise zum Montanwesen von der Urzeit bis heute aufgelistet.
    Die Datenbank ist nicht zur Eigenrecherche gedacht; es wird aber jede Anfrage beantwortet und auf Wunsch auch weiter recherchiert.
    www.montan-litbank.de

    Auf der Suche nach dem Gold des Tunqui Mayo
    Michael Dianda
    R.G. Fischer Verlag Frankfurt, 1988, ISBN 3-88323-829-5

    Goldgräber - Hobby oder Beruf
    Michael Dianda
    R.G. Fischer Verlag Frankfurt, 1988, ISBN 3-88323-828-7
    und der Nachfolger
    Goldsucher - ein Beruf mit Zukunft
    Michael Dianda
    Ewert Verlag 1999, ISBN 3-89478-213-7
    mit ganz herzlichem Dank an Klaus Dyck für die Hinweise!

    "Gold in Deutschland"
    "Glückauf", Themenheft der Fachzeitschrift für Rohstoff, Bergbau und Energie,Heft 11, November 2010, 146. Jahrgang,
    VGE Verlag GmbH Essen, Einzelheft 25 €,
    ISSN 0340-7896

    Ein Heft der Fachzeitschrift "Glückauf" widmet sich in 7 Artikeln dem Thema "Gold in Deutschland":
    T.KRASSMANN
    "Goldbergbau in Deutschland - Geschichte und Zukunftspotentiale"
    H. ELSNER
    "Rheingold - der Klassiker"
    H. ELSNER "Das Gold in den großen bayerischen Flüssen Isar, Inn und Donau"
    U.LEHMANN
    "Gold in Sachsen - primäre und sekundäre Verbreitung"
    U.LEHMANN "Gold in sächsischen Kieslagerstätten"
    D.WOLF, G.BORG, G.ROLLINSON, N.SCHUSTER & K.STEDINGK) "Gold und Platingruppenminerale in Kiessanden der mittleren Saale und Weißen Elster, Sachsen-Anhalt
    A.LORENZ "Das Maingold

    Die Beiträge sind sicher für die Goldwäscher wichtig, die in den jeweiligen Regionen arbeiten. Hilfreich für weitergehende Studien dürften auch die den Artikeln angefügten Literaturhinweise sein (in der Summe 155).

    Gibt es Gold im Zittauer Gebirge ?

    Auf der Suche nach Gold und Edelsteinen
    Manfred Lorenz, Oberlausitzer Verlag F. Nürnberger, 2009, ISBN 978-3-941908-03-1

    Der Autor ist Mitglied der Deutschen Goldsuchervereinigung e.V.. Er hat sehr fleißig alle Bäche und Rinnsale seiner Heimat, des Zittauer Gebirges, untersucht und dabei eine Vielzahl von Schwermineralen, aber kein Gold gefunden. Interessant wird das Buch (176 S.) auch durch viele historische Quellenangaben, zahlreiche Sagen und eine reiche Bebilderung.

    (Rezension vom November 2010, Dr. Peter Ossenkopf, DGSV)

    Abenteuer Goldsuche in Südamerika und Australien
    Ein Tagebuch
    Klaus Prause in der NORA Verlagsgemeinschaft Dyck & Westerheide, Berlin 2007
    ISBN 978-3-86557-136-6
    295 Seiten mit 24 Abbildungen, broschiert, € 20

    Goldfieber
    Von den Minen der Skythen zu den Schätzen Timbuktus
    Herausgegeben von Gisela Graichen, Econ Verlag 2002, ISBN 3-430-14596-1

    Verschiedene Autoren schreiben über Goldfunde bzw. Gegenstände aus Gold unterschiedlicher Völker in verschiedenen Zeitaltern.
    Mehr Unterhaltung als Historie, für deutsches Sommerwetter gut geeigneter Lesestoff.

    Die Goldschürfer
    Teil 7 der Australien-Saga, William Stuart Long, Weltbild-Buchverlag, Steinerne Furt 67, 86167 Augsburg, ISBN 978-3-89897-640-4
    Leicht zu lesender Roman, der auf dem Goldrausch in Australien basiert und -auch wenn keine Weltliteratur- einige Hintergrundinformationen und Stimmungsbilder liefert. Mit einem Glas australischem Chardonnay aus dem Barossa Valley eine gute Entspannungslektüre.

    Gold unter dem Schnee
    Nicolas Vanier, Serie Piper, München ISBN-13:978-3-492-24865-5

    Roman rund um den Goldrausch im Yukon - Klondike - Gebiet 1897. Auch wenn die Goldsuche nicht im Vordergrund steht ist es ein angenehm zu lesender Roman mit vielen Hintergrundinformationen zu damaligen Zeit. Geschrieben im Stil Jack London's.

    Gold - Mineral, Macht und Illusion - 500 Jahre Goldrausch
    extraLapis Nr. 2 Christian Weise Verlag, München, 1992; Orleansstr. 69, 81667 München, Tel. 089-4802933

    Konzipiert als Katalog zur Ausstellung Goldrausch in Heilbronn 1998/1999 bietet dieses Heft der Reihe extraLapis dem Einsteiger wie dem Profi eine Vielfalt von Informationen.
    Eine Einführung in die Mineralogie des Goldes vermittelt in leicht verständlicher und doch ausführlicher Weise Grundwissen.
    Es folgen Auszüge aus Berichten über die Goldräusche der Vergangenheit und Goldfundstellen der Gegenwart. Weiter enthalten sind eine Übersicht wo sich Gold in einem Wasserlauf anlagert, Gedanken zu Gold als Zahlungsmittel und vieles mehr.

    Gold in Bayern - Vorkommen am Westrand der Böhmischen Masse
    Geologie, Mineralogie, Geochemie, Montangeschichte, 358 Seiten
    zusammengestellt von Dr. Gerhard Lehrberger, München 1997, in der Reihe geologica bavarica als Band 102 veröffentlicht.
    Herausgegeben vom
    üLandesamt fr Umwelt, Bayern; Bereich Geologie
    Das wissenschaftliche Nachschlagewerk für Goldsucher in Bayern.
    Dr. Lehrbergerhat an der TU München einen Lehrstuhl für Ingenieurgeologie, Abteilung Mineralogie und ist Interessierten als Autor diverser Bücher und Beiträge bestens bekannt.

    Mineralien und Lagerstätten des Bayerischen Waldes
    Herausgeber Thomas Obermüller, Eigenverlag Thomas Obermüller, Deggendorf 1996

    Entstanden als Tagungsband der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie ist für Goldsucher vor allem der Beitrag von Gerhard Lehrberger und Klaus-Peter Martinek über die Goldvererzungen und Seifenlagerstätten des Bayerischen Waldes und Südlichen Böhmerwaldes interessant.

    Gold im Vogtland
    Gold im Lausitzer Bergland
    Gold in Thüringen
    Gold in Sachsen
    Dr. Markus Schade, Gold-Museum Theuern in Thüringen, zu beziehen über info@goldmuseum.de

    Unser Vereinsmitglied Dr. Markus Schade, Geologe und Leiter des Goldmuseums in Theuern, Thüringen, beleuchtet in diesen Büchern die Geologie und aktuelle Fundmöglichkeiten für Gold in den jeweiligen Gebieten.
    Unsere Mitglieder finden jeweils eine fachkundige und ausführliche Buchbesprechung von Dr. Peter Ossenkopf in der Vereinszeitschrift Goldfieber.
    Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang auch die Website
    www.goldmuseum.de

    Das Buch vom Tauerngold - 2000 Jahre Goldbergbau
    Herausgeber Wilhelm Günther und Werner H. Paar, Verlag Anton Pustet Salzburg & München 2000, ISBN 3-7025-0536-9
    2. erweiterte Auflage; der Titel der ersten Auflage war:
    Schatzkammer Hohe Tauern

    Mit 408 Seiten eine wahrhaftige Fundgrube für alle Informationen zu Gold und Goldgewinnung in den Hohen Tauern in Österreich.
    Aus dem Inhalt:
    - Die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse des Edelmetallbergbaus in Salzburg und Oberkärnten im 19. und 20. Jahrhundert;
    - Der Edelmetallbergbau in Salzburg und Oberkärnten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts;
    - Waschgoldproduktion in Salzburg und Oberkärnten;
    - Die Hohen Tauern im geologischen Überblick;
    - Montangeologie des Tauerngoldes;
    - Grubenkarten, Statistiken, Masse, Gewichte, Währungen, Glossar.
    Ideal für Schlechtwettertage zum Lesen, aber auch ideal als Nachschlagewerk vor oder bei einer Reise in die Hohen Tauern.

    Gold in der Schweiz Auf der Suche nach dem edlen Metall
    Herausgeber Peter Pfander, Victor Jans, Ott-Verlag Thun, ISBN 3-7225-6300-3

    Beide Autoren und die Verfasser der Regionenbeiträge sind Mitglieder der Schweizerischen Goldwäschervereinigung SGV.
    Das Buch erläutert, wie, wo und mit welchen Mitteln man in Schweizer Flüssen Gold waschen kann. In 13 Regionenbeiträgen wird ausführlich auf die Einzelheiten eingegangen. Ein Übersichtskarte hilft bei der Orientierung; es werden auch Hinweise zu den gesetzlicGegebenheiten, Sperrzeiten und teilweise erforderlichen Lizenezen gegeben. Das sehr empfehlenswerte Buch kann im Buchhandel oder direkt über unsere Schweizer Kollegen bezogen werden:
    www.goldwaschen.ch

    Die Goldverschwörung
    Ferdinand Lips im Kopp-Verlag, Rottenburg 2003, ISBN 3-930219-54-9

    Geschrieben von dem ehemaligen Bankier Ferdinand Lips aus Zürich.
    Lips weist die Manipulation des Goldmarktes seit über 40 Jahren nach und stellt die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vor allem der USA, Deutschlands und der Schweiz in Zusammenhang mit der Aufgabe der Golddeckung für die jeweiligen Währungen.
    Das Buch liest sich -obwohl Sachbuch- an manchen Stellen wie ein Thriller und ist eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden am Gold Interessierten.

    Das letzte grosse Abenteuer oder Armseligkeit
    Michael Dianda, Alsaba-Verlag Siena, ISBN 88-85331-00-9, nur noch antiquarisch erhältlich (z.B. über Amazon in 2 Exemplaren, Stand 27.08.2012)
    Veröffentlicht 1990. Michael Dianda beschreibt in diesem 430 Seiten starken Buch zum einen ausführlich die Goldgewinnung in den Flüssen Perus. Insoweit ist es ein sehr interessantes Werk für Goldsucher. Es ist aber auch ein sehr interessanter Denkanstoss für all diejenigen, die -möglichst aus der europäischen Ferne- ohne Verständnis der Gegebenheiten über die Indianer Perus Urteile fällen.
    Der Autor trägt weiter seine Meinung zum Thema des Umwelt-Schutzes vor, politisch nicht korrekt aber ehrlich und vehement. Dabei ist erschütternd, wie wenig sich in den 17 Jahren seit Veröffentlichung des Buches getan hat. Darin offenbart sich die echte Armseligkeit der "westlichen" Völker.

    Nie mehr zurück
    Ariane Golpira & Michael Dianda, Ewertverlag, Lathen, ISBN 3-89478-231-5

    Man kann sie mögen oder nicht, man kann ihnen glauben oder nicht - es gibt kaum Autoren von Goldgräbergeschichten, die so umstritten sind wie Michael Dianda und Ariane Golpira. Und (vielleicht deshalb) gibt es auch kaum Goldgräbergeschichten, die sich so gut lesen lassen. Das Buch "Nie mehr zurück" (in Bananenblätter gebunden und mit eingeklebtem Flussgold versehen) spielt in 21 Kurzberichten in Peru und in Papua Neuguinea. Und jeder dieser Bericht ist lesenswert!

    Diese Kurzvorstellung von Büchern zum Thema Gold wird fortgesetzt. Wenn Sie weitere in diese Reihe passende Bücher kennen: Bitte Miteilung an: webmaster at goldsuchervereinigung dot de

     

     

  • Wir gedenken

     

    NACHRUF

    Am 20. April 2011 verstarb unser Vereinsmitglied Gebhard Suchy.
    Gebhard war Gründungsmitglied der Deutschen Goldsuchervereinigung. Er hat durch seine unkomplizierte Art massgeblich an der Entwicklung unseres Vereins mitgewirkt.
    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird sein Andenken stets in Ehren halten.

    NACHRUF

    Am 30. März 2011 verstarb unerwartet der bekannte österreichische Goldwäscher Josef Stöckl.
    Josef zählte zu den Pionieren im Wettkampfgoldwaschen und war überall ein gern gesehener Teilnehmer.
    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird sein Andenken stets in Ehren halten.

    NACHRUF

    Am 06. Jänner 2010 verstarb unser Vereinsmitglied Horst Pietsch.
    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird sein Andenken stets in Ehren halten.

    NACHRUF

    Mit Trauer müssen wir erfahren, dass am 22. Oktober 2007 unser Freund Josef "Joe" Baindl vom Verein Goldwascher e.V. verstorben ist.

    Er war eine Legende des Goldwaschens im deutschsprachigen Raum. Als Mitbegründer des Goldwascher e.V. in München war er einer der Pioniere des Wettkampf-Goldwaschens in Deutschland.

    Viele Besucher der Mineralientage München und anderer Messen werden sich an Joe Baindl als den Kollegen erinnern, der das Indoor-Goldwaschen betreut hat.

    Wir werden ihn als guten Freund stets in Erinnerung behalten.

    NACHRUF

     martinwolfAm 11. August 2007 ist nach schwerer Krankheit und in großer Geduld ertragenem Leiden unser 2. Stellvertretender Vorsitzender

    Martin Wolf

    verstorben.




    Martin trat am 1. November 1994 der DGSV bei und war von da an ein gern gesehener Gast auf allen Goldwaschplätzen, die er besuchte.
    Im Mai 2003 wurde Martin einstimmig zum 2. Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

    Ein Lagerfeuer ohne ihn war fast undenkbar. Dort konnte man dann ausführlich aus seinem Erfahrungsschatz über alles, was irgendwie mit Gold zu tun hat, schöpfen.
    Sein hilfsbereites, ruhiges Wesen und sein vorausschauendes Denken wurde allseits, auch über die Landesgrenzen, geschätzt.
    Martin war mit Leib und Seele Goldwäscher.

    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird sein Andenken stets in Ehren halten
    Unsere herzliche Anteilnahme gilt seiner Familie

    Deutsche Goldsuchervereinigung e. V.

    NACHRUF

    Im Dezember 2005 verstarb unser langjähriges Mitglied Wolfgang Wendrich.

    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird sein Andenken stets in Ehren halten.
    Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

     

    NACHRUF

    Gertraud Schmidwenzl (Veitz) hat im Januar 2005 den Claim für immer verlassen.
     

    traudl-1

    Als Pionierin des deutschen Wettkampfgoldwaschens ist ihr es zuzuschreiben, dass sich diese Sportart großer Beliebtheit erfreut.

    Als zweifache Weltmeisterin war sie bei vielen internationalen Wettkämpfen eine gefürchtete Gegnerin, die selten ein Finale ausließ.

    Durch ihren Tod verliert die internationale Goldwäscherszene ein allseits geschätzes Original.

    Die Deutsche Goldsuchervereinigung wird ihr Andenken stets in Ehren halten.

    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihrer Familie.

    Deutsche Goldsuchervereinigung e. V. Norbert Kurtz

     

     

     

    NACHRUF

    Im Frühjahr 2004 mussten wir gleich von zwei Freunden aus der Goldwäscher-Familie Abschied nehmen.

    Der eine ist Wolfgang Steffen, eigentlich gebürtiger Deutscher, aber bereits seit vielen Jahren in der Schweiz lebend. Oft war er Gast in Goldkronach, wo er es sich nicht nehmen liess, auch tatkräftig beim Auf- und Abbau mitzuhelfen. Bei der WM in Willisau im letzen Jahr haben wir mit ihm zusammen noch seinen 65. Geburtstag gefeiert; nun mussten wir die traurige Nachricht über seinen Tod der Schweizer Goldwäscherzeitung entnehmen.

    Der andere gehörte wohl zu den schillerndsten Gestalten der Goldwäscherszene: Helmut Müller aus Augsburg, den meisten wahrscheinlich nur als "Fuchs" bekannt. Eine Meisterschaft in Riedenburg ohne ihn ist genausowenig vorstellbar wie eine ÖM in Rauris. Hier verbrachte er oft den ganzen Sommer mit Goldwaschen und Mineraliensammeln.

    Die vor uns liegende Saison wird ohne die beiden sicher ein wenig ärmer werden. Aber vielleicht sitzen sie ja dort irgendwo im Jenseits an einem Fluss, schwingen die Pfanne und schauen zu uns herab?
    Wie auch immer - we will miss you!

    Deutsche Goldsuchervereinigung e.V. Bettina Granegger

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